Tierschutz und junges Engagement
engagierter Nachwuchs macht sich stark
Tierschutz – mit diesem verbinden viele Menschen mittlerweile vor allem die Bilder im TV, die in Reportagen und Berichten über aussterbende Arten wie Eisbären und zahllose andere Wildtiere auf den verschiedenen Kontinenten gezeigt werden. Und natürlich sind diese Entwicklungen im Zuge der nachhaltigen Schädigung der Umwelt und die bewusste Ausrottung von Tierarten wie den Walen, die von japanischen Fischern gegen den Willen der internationalen Staatengemeinschaft bis heute gejagt werden, bedenklich und nicht minder dramatisch. Richtig ist aber ebenso, dass Tierschutz nicht nur am anderen Ende der Welt eine Rolle spielt oder spielen sollte.
So weist die Tierschutz der renommierten Organisationen wie dem international agierenden WWF oder dem national aktiven Naturschutzbund bzw. dem Tierschutzbund immer wieder darauf hin, dass auch vor der eigenen Haustür noch immer genug Schaden angerichtet wird, der eine ernste Gefahr für die natürlichen Lebensräume der heimischen Fauna darstellt. Für Kinder und Jugendliche ist die Tierschutz Jugend daher auch eine gute Möglichkeit, um sich für einen wichtigen Zweck einzusetzen. In den vergangenen Jahren sind bereits etlichen Vertreter aus den meisten ihrer früheren Stammgegenden verschwunden. Wenn sich die Veränderung des Klimas und der Umwelt allgemein irgendwo deutlich bemerkt macht, dann in der Tierwelt. Und dies gilt in Afrika, am Nordpol ebenso wie in Europa, wo viele Gattungen inzwischen ebenfalls vom Aussterben bedroht sind. Doch die Arbeit der im Tierschutz Jugend tätigen Jugend zeigt vielerorts durchaus positive Wirkung. Manche vor wenigen Jahren ernstlich bedrohte Art hat sich dank der Mühen der Tierschützer und neuer rechtlicher Grundlagen im Tierschutzsektor wieder vermehrt und den kritischen Bereich der Exemplare verlassen.
Zum Einsatzbereich der Jugendlichen (und Erwachsenen in gleicher Weise), die im Tierschutz eine wichtige (Lebens-) Aufgabe gefunden haben, gehören aber nicht nur spektakuläre Rettungsarbeiten, bei denen es um Leben und Tod geht. Das alljährliche Aufpäppeln unterernährter Igel oder die Pflege vieler anderer Tiere wird mit gleicher Zuverlässigkeit erledigt wie der medienwirksame Großauftritt. In vielen Fällen bringt der regionale Aktionskreis der bundesweit arbeitenden Tierschutz Jugend sogar die Erkenntnis, dass sich die Kinder und Jugendlichen später auch beruflich diesem wichtigen Thema verschreiben möchten. So kann die Berufsorientierung also auch verlaufen.