Engagemelt an der Schule oder in Studienprojekten
Engagement für die eigene Zukunft
Es ist allzu verlockend anzunehmen, dass gute Note in der Schule und der überdurchschnittliche Abschluss des Studiums an der Universität oder an der Fachhochschule allein ausreichend seien, um sicherzustellen, dass man später die ganz große Karriere macht. Denn natürlich ist auch das Schicksal und das typische Motto „im richtigen Moment am richtigen Ort“ ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zum beruflichen Erfolg. Immer wichtiger jedoch wird als Argument für viele Arbeitgeber bei der Auswahl der Kandidaten für eine Job auch die Frage nach der so genannten sozialen Kompetenz. Schüler und Studierende, die mit Scheuklappen durchs bisherige gingen, sind inzwischen nicht mehr grundsätzlich die erste Wahl. So kann sich Engagement an der Schule oder in Studienprojekten für die eigene Zukunft durchaus bezahlt machen als Punkt im Lebenslauf als Anhang im Bewerbungsschreiben.
Schon während der Schulzeit können erste Pluspunkte gesammelt werden, wenn die Schüler und Schülerinnen sich lieber in der kirchlichen Jugendarbeit, als Nachhilfelehrer oder in der sozialen Arbeit betätigt haben. Nach der Schulzeit machen sich ein freiwilliges soziales Jahr (eventuell sogar im Ausland) oder der Zivildienst bei Stellenangeboten im sozialen Bereich ausgesprochen gut. Die Mitarbeit im Studierendenausschuss ist ebenfalls als Eigeninitiative und frühzeitige Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung bei vielen Arbeitgebern gern gesehen. Zu beachten ist dabei jedoch, dass der berufliche Werdegang durch das persönliche Engagement an der Schule oder in Studienprojekten ergänzt, nicht jedoch abgelöst wird. Denn manchmal bleibt bei allen sozialen Bemühungen kaum noch Zeit für das eigentliche Ziel: den möglichsten guten Abschluss oder das bestmögliche Abitur.
Einzig bei politischem Engagement an der Schule oder in Studienprojekten sollte mitunter Vorsicht walten. Denn so manches Unternehmen steht seinerseits einer bestimmten Partei näher als anderen. Wer als in der Jugendorganisation in einem bestimmten Referat einer Partei aktiv war, sollte dies nur dann als Referenz anführen in der Bewerbung, wenn klar ist, dass dies wirklich mit Wohlwollen aufgenommen wird. Andernfalls steht es der Begutachtung der eigenen Person vielleicht sogar hinderlich im Wege, obwohl die beruflichen Qualifikationen nahezu perfekt zur ausgeschriebenen Stellung gepasst hätten. In allen anderen Bereichen lässt der freiwillige Arbeitseinsatz aber darauf schließen, dass die Bewerber gerne mit anderen Menschen in Kontakt stehen. Das wiederum wissen die allermeisten Arbeitnehmer ebenso zu schätzen wie die Eigenschaft der Mitarbeiter, motiviert und verantwortungsvoll Aufgaben anzugehen und zu meistern. Auch die Kommunikation spielt bereits im Schulalltag eine wichtige Rolle, wodurch das Handy eine wesentliche Rolle einnimmt, um sich so mit dem Mitschülern auch mobil verabreden oder besprechen zu können.