Naturschutz und junges Engagement
Erfahrungen sammeln und Gutes tun
Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass sich die Bedeutung nachhaltiger Lebensführung vor allem bei der jüngeren Generation durchsetzen konnte in den vergangenen Jahren. Schließlich sind es Kinder und Jugendlichen von heute, die von den vorgesagten massiven Veränderungen der Umwelt in einigen Jahrzehnten betroffen sein werden, während ältere Verbraucher beim Thema Umweltschutz nach dem Motto „nach mir die Sintflut“ abwinken. Für viele jungen Menschen sind der Schutz der natürlichen Ressourcen und die Erhaltung der Natur ein wichtiger Aspekt des alltäglichen Lebens. Die Naturschutz Jugend erfreut sich vielerorts steigenden Zulaufs, schon Schulkinder in den ersten Klassen machen sich Gedanken darüber, wie der fortschreitende Prozess der Klimaveränderung aufhalten oder wenigstens verlangsamen lässt.
Die fatalistische Haltung, dass eh bereits alles zu spät und der Zug für den Wandel abgefahren ist, wissen die jugendlichen Mitglieder der verschiedenen Institutionen aus dem Bereich des aktiven Naturschutzes schnell zu entkräften. Sehr wohl gibt es Mittel und Wege, um auch jetzt noch etwas zu verändern und dafür zu sorgen, dass die Lage nicht noch dramatischer wird. Doch statt des radikalen Wandels, der noch Mitte der 1980er Jahre von den Grünen und vielen Interessenverbänden gefordert wurde, geht es für die Naturschutz Jugend vorrangig darum, ein Fundament für ein neues Bewusstsein für Natur und Umwelt und die Erde zu schaffen.
Oft wird übersehen, dass durchaus auch im Kleinen etwas für den Erhalt der Natur und den Umweltschutz getan werden kann. Das wissen auch Naturwissenschaftler zu bestätigen, die vielfach keine großen Einschnitte verlangen von den Menschen. Kleine Schritte machen sich ebenso bemerkbar. Was für viele Jugendliche früher der Sportverein war, ist inzwischen immer öfter die Naturschutz Jugend. Anlaufstellen zu diesem Thema finden sich bei allen großen Organisationen wie dem WWF, dem Deutschen Naturschutzbund oder Greenpeace. Oft suchen diese Organisationen ihrerseits frühzeitig den Kontakt zu Schulen, Jugendverbänden oder Vereinen. Für so manchen Jugendlichen eröffnen sich im Rahmen der aktiven Umweltarbeit auch berufliche Optionen, an die bisher nicht gedacht wurde. Wer seinen Einstieg in das ökologische Engagement über die Naturschutz Jugendorganisation findet, erlebt ein wachsendes Aufgabengebiet, in dem sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten viele neue Berufe entwickeln werden. Denn irgendwann gibt es keine Alternative mehr zum ökologischen Wandel. Und dann sind Experten gefragt, die bei der Umsetzung neuer Konzepte helfen.