Junge Politiker

In jungen Jahren politisch engagieren

Für so manchen jungen Menschen ist schon die Art, wie Politiker in der Öffentlichkeit auftreten und reden, vollkommen unverständlich. So ist zu erklären, weshalb in Umfragen immer wieder von Politikverdrossenheit und davon die Rede ist, dass sich die junge Generation von ihren politischen Vertretern alles andere als gut verstanden fühlen. Doch nicht alle wenden sich von der politischen Klasse ab. Denen, die mit Politik und den renommierten Parteien nichts anfangen können, stehen diejenigen gegenüber, die ihren Unmut schon in der Jugend zum Anlass nehmen und sich selbst in einer der verschiedenen Jugendorganisationen der großen und kleinen Parteien einbringen wollen. Die Motivation ist fast immer dieselbe.

Wer mit etwas unzufrieden ist, hat das Recht sich zu beklagen nur dann, wenn er oder sie versucht, etwas an der aktuellen Situation zu verändern. Und wo könnte dieser Versuch besser in Angriff genommen werden als bei der Jungen Union, den Jusos, den Jungen Liberalen – kurz Julis – , der Grünen Jugend und den anderen Unterorganisationen, die in allen Regionen des Landes um die Gunst der jungen Wähler werden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die große Mehrheit der späteren Spitzenpolitiker in jungen Jahren einmal bei den entsprechenden Jugendorganisationen aktiv war. So war der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder seinerzeit Vorsitzender der Jusos. Jugendliche, die mit dem Gedanken eine Karriere auf Landes-, Bundes- oder gar internationaler Eben anstreben wollen, tun gut daran, sich frühzeitig einen Namen zu machen.

Für alle anderen, die als junge Politiker aus reinem Interesse mitarbeiten möchten, ist das eigene Engagement vor allem etwas, womit man im Idealfall wirklich etwas verändern kann. Für die große Politik ist der Nachwuchs vielfach so etwas wie der heiße Draht zur Basis und zur Jugend. Und noch in einem anderen Punkt kann sich die Tätigkeit als junger Politiker möglicherweise bezahlt machen. Politische Arbeit in den Parteien oder in den verschiedenen Referaten an der Schule oder der Uni ist ein gern gesehenes Extra in den Lebensläufen von Bewerbern. Selbst wenn die politische Richtung nicht 100%ig mit der Meinung des Unternehmens übereinstimmt, zeigt diese Tätigkeit doch, dass ein Bewerber in seinem Alltag bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und sich für gesellschaftliche Belange einzusetzen.